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Englisch lernen in Edinburgh

Wiesooo vergeht die Zeit so schnell? Ende April war ich eine Woche in Edinburgh. Grund war ein Englischkurs, den ich im Rahmen eines Bildungsurlaubs gebucht hatte. Der Kurs hatte jedoch noch eine Besonderheit: Er war kombiniert mit einer Sketching-Gruppe. Ziel war es, Lernen und Hobby miteinander zu verbinden und dadurch gemeinsame Gesprächsthemen zu fördern.

Dean Village

Warum Englisch? Warum Schottland?

Ich gehöre zu der vermutlich großen Gruppe an Menschen, die zwar viel Englisch lesen und hören, aber wenig sprechen. Das liegt nicht nur am Alltag, der das wenig verlangt. Bereits in meiner Schulzeit habe ich gelernt: Sprichst du Englisch mit deutschen Akzent, dann ist das peinlich. Auch später begegneten mir immer wieder Personen, die selbst ein gutes Englisch mit wenig Akzent sprachen und keine Toleranz gegenüber Menschen zeigten, die das nicht taten. Es kamen dumme Sprüche, es wurde gekichert und gelästert. Und ich habe daraufhin gelernt, meine Klappe zu halten. Natürlich ist Vermeiden keine kluge Entscheidung. Aber eine vermeintlich sichere.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, endlich diese Baustelle in meinem Leben anzugehen. Aus diesem Grund habe ich mich für einen Conversation-Kurs entschieden, der Sprechen als Fokus hat. Außerdem wollte ich keinen Kurs in Deutschland. Ich wollte damit konfrontiert sein, auch nach dem Kurs Englisch zu sprechen. Meine erste Idee war England und auch Irland hätte mich gereizt. Die Sketching-Gruppe war dann entscheidend, dass die Wahl letzt endlich auf Schottland fiel. Und es war eine fantastische Entscheidung.

Der Kurs war super und hat perfekt zu meinen Bedürfnissen gepasst. Ich habe viel Gesprochen und hatte, auch wenn ich alleine unterwegs war, keinerlei Bedenken, fremde Menschen im Supermarkt anzusprechen, wenn ich Hilfe brauchte. Auch Edinburgh selbst war und ist wundervoll. Die Stadt ist eine perfekte Mischung aus Geschichte und Moderne. Die Menschen sind so freundlich und ich bereue ein wenig, dass ich keinen größeren Vorrat an „Skinny Whip Mint“-Schokoriegeln mitgebracht habe. :)

Ganz viele Erinnerungen

Ich kam mit vielen neuen Erinnerungen und Erkenntnissen wieder. Vielleicht habe ich meine Bedenken vorm Sprechen noch nicht abgelegt, aber zumindest weiß ich nun, was ich kann. Und ich habe die Liebe zu einer schottischen Stadt entwickelt, die ich hoffentlich noch lange erhalten kann. Aber damit ich mich besser erinnere, kommen hier Fotos. :D

Blick von South Bridge
Kleiner privater Park

Wild Fungarium – war leider geschlossen, als ich vorbei kam

Ich bewundere jeden, der unbeschwert Selfies in der Öffentlichkeit machen kann, ohne es absolut cringe zu finden. :D
Victoria Street
Blick vom Platz an der National Galleries of Scotland

Vegetarischer Haggis
The Milkman
National Monument of Scotland auf dem Calton Hill – wurde nie fertig gebaut, weil das Geld nicht reichte :D

Blick vom Calton Hill

Treppentreppentreppen. Wer nur noch das platte Norddeutschland gewohnt ist, ist herausgefordert.
Edinburgh Castle

Street Art im Quality Yard

Irgendwann werde ich diese Ghost Bus Tour machen!

Greyfriars Bobby

Altstadt

2 Kommentare

  1. Da kommen so viele Erinnerungen hoch, auch wenn meine Reise bald schon 20 Jahre her ist. Edinburgh ist so eine wunderschöne Stadt <3

    • Oh ja! Nach 20 Jahren kannst du bestimmt auch viel Neues entdecken. :D

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