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Fazit: No-Buy-Challenge zur Fastenzeit

Es ist Ostern und damit das Ende der Fastenzeit. Am 18. Februar habe ich mit meiner No-Buy-Challenge begonnen, um 40 Tage lang meinen Konsum zu minimieren. Nun wird es Zeit für ein persönliches Fazit.

Nicht bestanden

Ich würde im Nachhinein sagen, dass ich die Challenge nicht bestanden habe. Grundsätzlich waren die ersten Wochen kein Problem. Es fühlte sich nicht wie eine besondere Herausforderung an. Den alltäglichen Konsum konnte ich gut einschränken. Und selbst in Phasen, in denen Produkte reduziert angeboten wurden, die ich schon länger auf der Wunschliste hatte, konnte ich gut verzichten. Obwohl es sich gerade dann besonders unsinnig anfühlte, da ich den Kauf gedanklich einfach nur auf „nach der Fastenzeit“ verschob. Das heißt, ich kaufe zu einem höheren Preis oder warte auf den nächsten Sale, um dann einzukaufen. Da ich jedoch aktuell eine Reise vorbereite, waren trotzdem ein paar zwingende Käufe notwendig, weshalb ich das Experiment als gescheitert einstufe.

Ausmisten

Während die Einschränkungen im Konsum für mich keinen großen Impact hatten, lief der Ausmist-Part der Challenge sehr gut. Es haben mehr als 40 Teile den Haushalt verlassen, auch wenn ich leider keine verlässliche Gesamtzahl nennen kann. Es waren am Ende zumindest 47 Einträge auf meinem Notizzettel, wobei darunter ganze Warhammer-Sammlungen, Geschirr-Sets und zwei Dachbodenkisten gehörten. Vieles ist bei Ebay und Kleinanzeigen gelandet, einiges im Mülleimer.

Fazit

Das bewusstere und reduziertere Konsumieren muss ein wichtiger Teil des Alltags sein. Dazu gehört für mich auch das Warten können und das Nutzen von Angeboten zur richtigen Zeit. Der bloße Verzicht reduziert auf 40 Tage hat mir persönlich nichts gebracht und fühlte sich eher ineffizient an. Das ist eine wichtige Erkenntnis für mich aus den vergangenen Wochen. Das Ausmisten wiederrum war super und die Challenge hat einen konkreten Anlass geboten, hier endlich tätig zu werden.

Das nächste Mal würde ich mich nicht wieder für eine No-Buy-Challenge entscheiden. Der Verzicht auf Süßigkeiten ist ein bewährter Klassiker und wohl wieder die bessere Wahl. :)

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