Ich hatte einen anstrengenden Sommer, der sehr von Arbeit dominiert wurde. Der Kopf wollte gar nicht mehr abschalten. Umso besser war dann der Vorschlag meiner Freundin, uns gar nicht so viele Gedanken zu machen und einfach in ein Land zu reisen, das für uns schon fast Tradition ist: Kroatien.
Anfang Oktober ging es los. Dieses Mal wollten wir für eine Woche auf die Insel Krk im Norden des Landes. Oder genauer gesagt, Klimno. Klimno ist ein winziges Dorf direkt am Meer und da wir außerhalb der Saison gereist sind, war der Ort sehr verschlafen. Es gibt vier Restaurants, von denen eines dauerhaft und das andere immer wieder geschlossen war, einen kleinen Supermarkt und einen Bäcker. Aber es bot exakt das, was ich gesucht hatte. Ruhe.







Etwa 20 Minuten entfernt liegt die Stadt Malinska, die neben größeren Supermärkten auch einen süßen, kleinen Hafen und das Restaurant King’s Caffe mit einem sehr guten veganen Burger bietet. Außerdem gab es in der Nähe einen Lost Place: das ehemalige Luxushotel Haludovo. Nachdem das prachtvolle Resort während des Jugoslawienkriegs als Notunterkunft diente, erlangte es anschließend seinen Glanz nie mehr zurück. Mehrfach wurde der Besitzer gewechselt, doch seitdem liegt es überwuchert und in Trümmern im nördlichen Bereich der Stadt und bietet einen doch recht eindrucksvollen Anblick. Mehr zur Geschichte des Hotels findet ihr hier.













Auch die Stadt Krk im Süden ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Sie ist die größte Stadt der Insel und hat neben vielen Restaurants und kleinen Touristengeschäften wohl den schönsten und größten Hafen.






Für Anfang Oktober war es tatsächlich noch recht warm am Mittelmeer und wir hatten viel Glück, dass der Daueregen erst am letzten Tag einsetzte. Auf dem Weg zurück war dann jedoch der Herbst in Deutschland deutlich spürbar. Es wär ein toller dritter Trip in dieses wundervolle Land.


Oh das wirkt so ganz anders als ein typischer Urlaub und gleichzeitig genau richtig!